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Hilfsaktion für Jamie soll gestartet werden -
Schwimmbecken für eine spezielle Therapie dringend gesucht
von Blick aktuell - Heimatzeitung, Mittwoch, 11. Januar 2012 um 07:22
Ochtendung. Der Bericht in „BLICK-aktuell“ über das Schicksal von Jamie Marmé löste viel Betroffenheit aus und ermunterte einige Menschen spontan zu Hilfeleistungen. Neben dem Prinzenpaar Prinz Herbert II. und Prinzessin Heike I. aus Ochtendung, die sich bereit erklärten, den Erlös ihrer CD zugute kommen zu lassen, meldete sich Bianca Kowalski ebenfalls aus Ochtendung. Sie ist Leiterin der Praxis „Therapeuten auf vier Pfoten“ und spendet 10 Stunden einer „Dog-Aqua-Therapie“ im Wert von 2.500 Euro. Als staatlich anerkannte Heilpädagogin wird sie zusammen mit ihrer Mitarbeiterin, der Sozialpädagogin Steffi Gleis eine Therapie mit Jamie absolvieren. Dabei sein wird auch der Neufundländer „Paul“, den alle Beteiligten in einem gemeinsamen Gespräch schon einmal kennenlernen durften. Nach Aussage von Bianca Kowalski ist sie die einzige Praxis in Europa, die diese außergewöhnliche Therapie anbietet und daher verspricht man sich doch einen Erfolgt bei Jamie. Jedoch sollte dieses Unternehmen so bald wie möglich gestartet werden, wenn es da nicht ein neueres Problem geben würde. Es wird nun dringend nach einem geeigneten Schwimmbad Ausschau gehalten, das für dieses Unternehmen genutzt werden kann. Eine Mindestgröße des Beckens von 8x5m sollte gegeben sein, eine angemessene Raumtemperatur und eine Wassertemperatur von etwa 32 Grad müsste vorherrschen. Weiter dazu wäre ein Treppenaufgang bzw. ein Wassereinlass erforderlich. Wer ein solches Becken in einem geschlossenen Raum zur Verfügung stellen kann meldet sich bitte sofort bei Bianca Kowalski in Ochtendung unter Tel. (0 26 25) 95 20 824. Einen Neoprenanzug hat sie für Jamie schon besorgt und dann kann es direkt los gehen. Doch dem nicht genug war im gemeinsamen Gespräch mit dem „BLICK-aktuell“-Mitarbeiter Udo Stanzlawski neben der Familie Marmé auch Alexander Koßmann von der Firma „AK-Dachtechnik GBR Alexander Koßmann & Rüdiger Engelke“ aus Andernach/Miesenheim anwesend. Er hatte ebenfalls den Artikel in der Heimatzeitung gelesen, fühlte sich angesprochen und so spendete er im Namen der Firma 500 Euro für Jamie Marmé und da speziell für diese interessante Therapie. Alexander Koßmann sagte im Gespräch: „Ich habe mir das Foto im Bericht angeschaut und das war für mich schon sehr heftig. Da ich sehr kinderlieb bin wusste ich gleich, hier muss ich helfen und ich denke besonders die Eltern des Jungen benötigen hier eine große Unterstützung, um damit fertig zu werden“. Gesagt getan, doch er legte gleich noch nach, denn inzwischen hatte er einen Kollegen angerufen, der sich spontan auf den Weg nach Ochtendung machte. Auch er erschien dann noch während des Interview. Es war Jürgen Schumacher von der gleichnamigen Dachdeckerfirma aus Mendig. Spontan öffnete er sein Portemonnaie und legte 250 Euro als Geldspende für die Aktion mit Jamie auf den Tisch. Begeisterung, Ergriffenheit und eine große Freude verbreitete er mit dieser Geste im ganzen Raum. Die beiden Firmeninhaber können hier als Vorbilder bezeichnet werden. Gestandene Handwerker, die mit Sicherheit täglich viel zu leisten haben, die aber einen Hilferuf aufgenommen haben und tatkräftig mit eingegriffen haben - Hochachtung und Danke dafür. „Eine andere, bessere Lebensqualität mit Freude und Entspannung, das möchte ich mit dieser Therapie bei Jamie erreichen. Koordinierte Bewegungsanbahnung oder auch eine orale Nahrungsaufnahme, alles was für uns selbstverständlich ist und Jamie nicht alleine bewältigen kann, hieran möchten wir arbeiten“, so erklärte Bianca Kowalski ihr Vorhaben. Es fehlt ihr nur noch das passende Schwimmbecken dazu - wer kann hier helfen? Das soll nun der Aufruf in diesem Bericht sein. Die Heimatzeitung wird die Aktion weiter begleiten und vielleicht wird es für Jamie und seine Familie doch noch ein schönes Jahr 2012 mit möglichst vielen positiven Erfolgen. Und Dank der großzügigen Spende und des Einsatzes von Bianca Kowalski wird hoffentlich eine Besserung herbeigeführt werden können. Denn sie hatte im Gespräch den kleinen Jamie direkt in ihr Herz geschlossen und wollte ihn von ihrem Schoß eigentlich nicht mehr gehen lassen, sondern nur noch helfen - sie möchte gerne direkt mit der Therapie beginnen und die aktuelle Notlage lindern. US
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Sie alle wollen Jamie helfen. Alexander Koßmann (Firma AK-Dachtechnik aus Andernach/Miesenheim), Bianca Kowalski (Leiterin „Therapeuten auf vier Pfoten“), Jamie Marmé, Steffi Gleis (Mitarbeiterin bei „Therapeuten auf vier Pfoten“) und Neufundländer „Paul“. (v.l.). Foto: Udo Stanzlawski